Weg mit Adenauer

Wie erst kürzlich bekannt wurde, wollte der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer 1961 West-Berlin gegen Thüringen und Teile von Sachsen und Mecklenburg tauschen. Wir, der Ortsverband Charlottenburg-Wilmersdorf und der Landesverband Thüringen der Partei namens Die PARTEI sind darüber traurig, wütend und bestürzt. Wären diese Pläne bei den Alliierten auf Gehör gestoßen, hätte dies für weit über 5 Millionen Deutsche dramatische Folgen gehabt. West-Berliner hätten ihren Insel der Seligen-Status verloren, Thüringer nicht mehr zum FKK-Urlaub auf Fischland-Darß fahren können. Mehr noch: Tasmania Berlin hätte niemals in der Bundesliga einen Negativrekord aufstellen können und Weimar wäre schon viel früher von West-Touristen überrannt worden.

Wir fordern daher, sämtliche Straßen, Plätze, Schulen und andere Institutionen, die nach Adenauer benannt sind, umzubenennen, idealerweise nach Chlodwig Poth, Martin Sonneborn und anderen verdienten PARTEI-Mitgliedern. Die U7 und sämtliche Buslinien halten bis zur Umbenennung nicht mehr am Adenauerplatz. Die Adenauer-Stiftung wird aufgelöst und deren Vermögenswerte eingezogen. Adenauer muss auf sämtlichen Bildern, auf denen er zu sehen ist, wegretuschiert werden. Das erinnert zwar an stalinistische Methoden, aber wer ein unwürdiges Geschachere mit den Sowjets auf Kosten von vielen Millionen deutscher Volksgenossen betreiben wollte, hat es nicht anders verdient.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.